Dorda Rechtsanwälte

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Dorda Rechtsanwälte

Beitrag von Prokariot » 26.07.2019 14:51

Die Dorda RA haben mir rechtswidriger Weise ein Dienstzeugnis mit unerlaubten negativen Bewertungen ausgestellt. Dies alleine wäre nicht so eine gewichtige Sache, wenn dieses Dienstzeugnis nicht den Arbeitsrechtlern von der Arbeiterkammer, welche mich vertrat, praktisch unter die Nase geschoben worden wäre. Die Arbeiterkammer prüft normalerweise Dienstzeugnisse auf Rechtmäßigkeit, und solche versteckten Bewertungen kann sie nicht übersehen. Ein solcher anwaltsstrategische Fehler wie das, was die Dorda RA gemacht haben, ist ausgesprochen bemerkenswert. Als erste fiel mir zB in den Sinn, dass dies jemand gemacht hat, der nicht in Österreich aufgewachsen ist, geschweige denn ein Jura-Studium (abgeschlossen) hat.

Einer der Mitarbeiter von Dorda RA hält eine LV an der Universität Wien, der Fakultät für Rechtswissenschaften in den Räumlichkeiten der Kanzlei durch. https://ufind.univie.ac.at/de/course.ht ... ster=2019W Kann man den Unterricht, angesichts des beschriebenen Ausdrucks von Inkompetenz seitens der Dorda RA, in den Räumlichkeiten der Dorda RA untersagen? Herr Dr. Müller soll seine LV an der Uni abhalten, wenn die LV der Universität so wichtig ist. Insgesamt wäre angesichts des Falles eine Prüfung der Qualität dieser LV von einem der Anwälte der Dorda RA erforderlich. Unterricht aus dem Team der Dorda RA, obendrein in den Räumlichkeiten der Kanzlei, schadet schließlich dem Ansehen der Universität. Werden in der LV Qualifikationen vermittelt, welche dem Level des rechtswidrig erstellten Dokumentes, wie ich ihn unten posten werde, entsprechen? Wozu brauchen dann die Studierende solche Kenntnisse? Der ÖH bzw Dekanat kann ich für die Entscheidung über meine Bitte den gesamten Akt zu meinem Rechtsstreit mit Dorda RA ausfolgen, mit Originaldokumenten, alles.

Das Dienstzeugnis poste ich unten, die beschriebenen rechtswidrigen Passagen sind markiert, mehr braucht man dazu nicht zu sagen, ist ein Witz, ich habe meinen Augen nicht getraut. Meine Arbeit war natürlich perfekt, habe Zeugen dafür, also hat die Bewertung nicht eine Realität beschreiben, sondern erzeugen wollen.

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Re: Dorda Rechtsanwälte

Beitrag von Prokariot » 26.07.2019 15:48

Mir fällt gerade auf, dass bei der Anmeldung zu der LV die Daten der Studierenden an die Dorda RA automatisch übergeben werden, da die Anmeldung zu der LV über eine Sekretärin der Dorda RA durchgeführt wird.

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Dies scheint zumindest mir wegen den neuen Datenschutzbestimmungen problematisch zu sein. Dorda RA ist ein Privat-Unternehmen. Die bekommen durch die LV die Daten der Studierenden der Universität Wien.
Weiterer Punkt könnte sein, dass derjenige, wer seine Daten nicht einfach so an Dritte geben will, an der LV nicht teil nehmen kann. Und dies obwohl er oder sie die Beiträge gezahlt hat und ein ordentlicher Hörer der Uni Wien ist.

Zum Dientszeugnis: nach einer weiteren Intervention der Arbeiterkammer wurde Folgendes zugesendet:

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Mir wäre ein einfaches Dienstzeugnis von Anfang an völlig genug gewesen, um einfach mich bei jemandem anderen sich bewerben zu können. Mein Profil hängte ja auf der Webseite der Dorda RA lange nach meinem Austritt, so als hätte ich dort damals immer noch gearbeitet. Ohne Dienstzeugnis, wo es über die Beendigung des Dienstverhältnisses bekannt gegeben wird, bei gleichzeitigen Informationen im Internet, man wäre noch beschäftigt, ist eine neurliche Bewerbung natürlich erschwert. Die Entreibung meiner Dokumente seitens der Arbeiterkammer dauerte bis Ende August. Das Datum auf dem Dienstzeugnis ist falsch - tatsächlich war das letzte, also gesetzeskonforme Dienstzeugnis erst am 30. August 2012 eingetroffen - anderhalb Monate nach meinem faktischen Austritt aus der Kanzlei. Und auch nach 30. August 2012 war mein Profil aus irgendeinem Grund immer noch auf der Webseite der Dorda RA geschaltet.

Ein qualifiziertes Dienstzeugnis, sprich mit einer Bewertung, nach einer Beschäftigung von fünf Wochen - mir wurden letzten zweieinhalb Wochen frei gestellt - war völlig überraschend. Nach einer so kurzen Beschäftigung wird dies auch nicht erwartet. Dann mit einer negativen Bewertung, also rechtswidrig. Und dies unter die Augen der Arbeiterkammer, so als wäre alles in Ordnung, von einer Anwaltskanzlei mit einer eigenen Abteilung für Arbeitsrecht.

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